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bwin – Data Migration unter Live-Abläufen


bwin – Data Migration unter Live-Abläufen
ABOUTWas passiert, wenn ein zentrales Data Warehouse migriert werden muss – während das operative Geschäft weiterläuft? Wie stellt man sicher, dass alte und neue Systeme vergleichbare Ergebnisse liefern? Und wie ist damit umzugehen, dass sich Anforderungen während der Migration verändern?
Genau vor dieser Herausforderung stand das Bundesministerium für Inneres in Österreich: Daten aus Polizei-Erfassungen, Bundesländern und Aufnahmezentren mussten zentral zusammengeführt werden.
Denn es lagen Daten aus unterschiedlichen Erfassungsstellen – etwa Polizei, Bundesländern oder Aufnahmezentren vor. Diese galt es in ein zentrales, gemeinsames System zu überführen, trotz unterschiedlicher Erfassungslogiken, sich verändernder Rechtslagen zu den jeweiligen Zeitpunkten und dynamischer politischer Rahmenbedingungen.
Hinzu kamen unterschiedliche Legislaturperioden, politische Änderungen und laufende Anpassungen in der Rechtslage. Altersdefinitionen, Status-Kategorien und Meldepflichten konnten sich verändern und mussten systemseitig abgebildet werden.
Ziel war es, eine belastbare, standardisierte Datenbasis zu schaffen, die transparent, nachvollziehbar und gesetzeskonform ist – und damit Entscheidungsgrundlagen liefert, die parlamentarischer Prüfung standhalten.
BI Services unterstützte beim Aufbau standardisierter Datenmodelle und bei der Migration von dezentralen Systemen in eine zentrale Datenbasis. Mit Abschluss des Projekts haben wir eine konsistente Faktenlage geschaffen, die politischen Entscheidungen und öffentlichem Interesse standhält – und Erfassungslogiken für die Zukunft mitdenkt und realisiert.
Sender Ö1 | ORF (Öffentl. rechtl. Rundfunk AT)
Saubere Kunden- Datenbanken für rechtl. sicheren & effizienten Ressourceneinsatz


Saubere Kunden- Datenbanken für rechtl. sicheren & effizienten Ressourceneinsatz
ABOUTKundendaten sind das GOLD jeder Organisation. Oft sind diese aber über Jahrzehnte hinweg in unterschiedlichen Systemen gewachsen. Wie trifft also eine öffentlich-rechtliche Institution fundierte Marketingentscheidungen, wenn sie gleichzeitig höchste datenschutzrechtliche Standards einhalten und jede Mittelverwendung transparent begründen muss?
ABOUTKundendaten sind das GOLD jeder Organisation. Oft sind diese aber über Jahrzehnte hinweg in unterschiedlichen Systemen gewachsen. Wie trifft also eine öffentlich-rechtliche Institution fundierte Marketingentscheidungen, wenn sie gleichzeitig höchste datenschutzrechtliche Standards einhalten und jede Mittelverwendung transparent begründen muss?
Genau vor dieser Herausforderung stand der ORF mit seinem Kultursender Ö1: Der bestehende Kundenclub – inklusive Hörerpräferenzen, Marketing-Nutzung und Mitgliedschaftsdaten – musste nicht nur modernisiert, sondern strukturell neu aufgesetzt werden. Ziel war es, aus gewachsenen Datensammlungen eine saubere, rechtssichere und strategisch nutzbare Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu schaffen.
Bei den vorhandenen Club-Mitgliedschaften zeigte sich, dass über Jahre hinweg große Mengen an Kundendaten gesammelt wurden. Diese Daten lagen in unterschiedlichen Systemen vor, Personen waren teilweise mehrfach angelegt, Adressen waren inkonsistent gespeichert und es war nicht immer klar, welche Daten zu welchem Zweck erhoben wurden.
Die große Herausforderung stellte der Datenschutz dar. Es musste geprüft werden, ob erhobene Daten überhaupt zweckmäßig gespeichert wurden und ob ihre Nutzung rechtlich zulässig war.
Vorgenommen wurde zunächst die Bereinigung der Datensätze. Identische Personen mussten zusammengeführt, fehlerhafte oder redundante Informationen bereinigt und ein konsistentes Profil pro Kunde erstellt werden. Darüber wurden Nutzungsverhalten analysiert und Präferenzen erkennbar gemacht, um gezieltere Kommunikationsmaßnahmen setzen zu können.
Der Sender Ö1 hat nun die Daten seines Kundenclubs inkl. Hörer-Präferenzen, Nutzung von Marketing-Aktionen u.v.m. auf akkuraten und zukunftstauglichen Stand. Das Ergebnis ist eine deutlich effizientere Kundenansprache, die Vermeidung mehrfacher Bespielung derselben Person, ein System, das rechtlichen Anforderungen standhält und eine bessere Grundlage für Marketingentscheidungen und positive Kundenbeziehungen bietet. Und damit das zukünftige Wachstum des Senders ermöglicht.
Österr. Bundesministerium für Inneres
Auswertungen, die Gesetzgebern und öffentlichen Interessen stand halten


Auswertungen, die Gesetzgebern und öffentlichen Interessen stand halten
ABOUTWie beantwortet ein Ministerium parlamentarische Anfragen, wenn Daten aus unterschiedlichsten Stellen stammen? Wie entsteht eine konsistente Faktenlage, wenn sich gesetzliche Kategorien laufend ändern? Und wie stellt man sicher, dass Auswertungen sowohl politischer Kontrolle als auch öffentlichem Interesse standhalten?
ABOUTWie beantwortet ein Ministerium parlamentarische Anfragen, wenn Daten aus unterschiedlichsten Stellen stammen? Wie entsteht eine konsistente Faktenlage, wenn sich gesetzliche Kategorien laufend ändern? Und wie stellt man sicher, dass Auswertungen sowohl politischer Kontrolle als auch öffentlichem Interesse standhalten?
Genau vor dieser Herausforderung stand das Bundesministerium für Inneres in Österreich: Daten aus Polizei-Erfassungen, Bundesländern und Aufnahmezentren mussten zentral zusammengeführt werden.
Denn es lagen Informationen aus unterschiedlichen Erfassungsstellen vor, wie etwa von Polizei-Ämtern, Bundesländern oder Aufnahmezentren. Hinzu kamen Daten aus unterschiedlichen Legislaturperioden, die durch politische Änderungen und laufende Anpassungen in der Rechtslage in unterschiedlicher Qualität vorlagen. Altersdefinitionen, Status-Kategorien und Meldepflichten wurden verschieden erfasst und mussten systemseitig abgebildet werden.
Alle Daten galt es in ein zentrales, gemeinsames System zu überführen. Ziel war es, eine belastbare, standardisierte Datenbasis zu schaffen, die transparent, nachvollziehbar und gesetzeskonform ist – und damit Entscheidungsgrundlagen liefert, die parlamentarischer Prüfung standhalten.
Zudem musste eine neue Erfassungslogik für alle Stellen über alle Bundesländer hinweg definiert werden, sodass eine Weiterführung der Datenbestände für untersch. Stellen möglich wird.
BI Services unterstützte beim Aufbau standardisierter Datenmodelle und bei der Migration von dezentralen Systemen in eine zentrale Datenbasis. Mit Abschluss des Projekts haben wir eine konsistente Faktenlage geschaffen, die politischen Entscheidungen und öffentlichem Interesse standhält – und Erfassungslogiken für die Zukunft mitdenkt und realisiert.
Wiener Städtische & Donau Versicherung
Kritische Entscheidungen im regulierten Versicherungsumfeld


Kritische Entscheidungen im regulierten Versicherungsumfeld
ABOUTWie trifft ein Management verlässliche Entscheidungen, wenn Kennzahlen nicht vergleichbar sind? Und wie erfüllt man regulatorische Anforderungen, wenn Datenstrukturen konzernweit unterschiedlich interpretiert werden?
ABOUTWie trifft ein Management verlässliche Entscheidungen, wenn Kennzahlen nicht vergleichbar sind? Und wie erfüllt man regulatorische Anforderungen, wenn Datenstrukturen konzernweit unterschiedlich interpretiert werden?
Genau vor dieser Herausforderung stand die Vienna Insurance Group mit ihren Tochtergesellschaften. Die Situation zeigte, dass unterschiedliche Gesellschaften eigene Definitionen von Kennzahlen, Produkten und Datenstrukturen entwickelt hatten. Was in einer Gesellschaft unter einem bestimmten Begriff verstanden wurde, kann in einer anderen eine abweichende Bedeutung haben. Diese Uneinheitlichkeit führte zu schwierigen Entscheidungsgrundlagen, unvergleichbaren Reports und verzögerten Prozessen.
Besonders kritisch war dies im regulatorischen Umfeld. Meldungen an Aufsichtsbehörden sowie das Reporting im Bereich der Rückversicherungen erforderten konsistente, nachvollziehbare Zahlen. Unterschiedliche Definitionen erschwerten diese Anforderungen erheblich. Zudem war Echtzeit-Reporting kaum möglich, da Daten aus verschiedenen Systemen unterschiedlich interpretiert wurden. Auch Interessen und Fragen der Deutungshoheit über Kennzahlen innerhalb einer Organisation sind an diesem Punkt Teil des Klärungsbedarfs. Denn teilweise arbeiten Gesellschaften mit denselben technischen Systemen, jedoch mit unterschiedlichen Oberflächen und eigenen Logiken.
Das Projekt erstreckte sich über vier bis fünf Jahre. Ziel war die Definition konzernweiter Standards, die Vereinheitlichung von Wording und Begrifflichkeiten sowie die Harmonisierung der Datenmodelle innerhalb der Wiener Städtischen / Vienna Insurance Group & Donau Versicherung. Neben der technischen Umsetzung spielte die organisatorische Einigung eine zentrale Rolle: Es galt, einen gemeinsamen Konsens über Klassifizierungen, Zuständigkeiten und verbindliche Definitionen herzustellen.
Das Ergebnis ist eine einheitliche Interpretationsbasis innerhalb der Wiener Städtischen / Vienna Insurance Group & Donau Versicherung. Kennzahlen wurden vergleichbar, Managemententscheidungen fundierter und regulatorische Meldungen sicherer. Gleichzeitig erleichterte die neue Struktur die tägliche Arbeit von Versicherungsberater:innen, da relevante Informationen konsistent und nachvollziehbar bereitgestellt werden konnten.
Erste Bank & Sparkassen
Erste Bank und Sparkasse – regulatorische Sicherheit und digitale Innovation


Erste Bank und Sparkasse – regulatorische Sicherheit und digitale Innovation
ABOUTWie harmonisiert man Daten aus mehreren Ländern, unterschiedlichen Systemen und verschiedenen Definitionen? Wie stellt man sicher, dass regulatorische Meldungen belastbar sind? Und wie kann BI Services digitale Innovationsprojekte, wie das einer modernen Banking-App, unterstützen?
ABOUTWie harmonisiert man Daten aus mehreren Ländern, unterschiedlichen Systemen und verschiedenen Definitionen? Wie stellt man sicher, dass regulatorische Meldungen belastbar sind? Und wie kann BI Services digitale Innovationsprojekte, wie das einer modernen Banking-App, unterstützen?
Wir sind diesen Herausforderungen begegnet indem wir internationale Datenstrukturen vereinheitlicht haben, um regulatorische Anforderungen sicher abzubilden. Dabei galt als wesentlicher Schritt die Definition einheitlicher Schnittstellen, sowie die Harmonisierung von Wording und Kennzahlen. Die Erste Bank installierte hierfür eigene fachliche Strukturen, um Definitionen zentral zu steuern. Technik und Fachbereiche mussten eng zusammenarbeiten, um nachhaltige Standards zu etablieren.
Das Ergebnis war eine stabile, harmonisierte Datenbasis für regulatorische Anforderungen sowie eine strukturierte Schnittstelle zwischen Fachbereichen und Technik.
Parallel dazu unterstützte BI Services bei einem weiteren strategischen Projekt: der Entwicklung der Banking-App „George“. Hier vermittelten wir hochspezialisierte, technische Expertise. BI Services brachte gezielt Experten aus dem eigenen BI Services Netzwerk ein, die an der Umsetzung komplexer technischer Anforderungen arbeiteten.
In Summe realisierte BI Services damit sowohl die technische Harmonisierung in internationalen Datenstrukturen, als auch die gezielte Vermittlung spezialisierter Experten – und unterstützte damit die Erste Bank und Sparkasse bei der Verbindung von regulatorischer Stabilität und digitaler Weiterentwicklung.
ORF Sport - Öffentl. rechtl. Rundunk AT
ORF Sport – Echtzeit-Daten für Live-Berichterstattung


ORF Sport – Echtzeit-Daten für Live-Berichterstattung
ABOUTWie liefert man Sport-Redakteuren in kürzester Zeit Hintergrundinfos für eine Sport-Live-Sendung? Wie strukturiert man Hintergrundinfos für versch. Sportarten, wenn jede Disziplin eigene Regeln, Zählweisen und Logiken hat? Und wie schafft man einen technischen Standard, wo am Markt noch keiner existiert?
ABOUTWie liefert man Sport-Redakteuren in kürzester Zeit Hintergrundinfos für eine Sport-Live-Sendung? Wie strukturiert man Hintergrundinfos für versch. Sportarten, wenn jede Disziplin eigene Regeln, Zählweisen und Logiken hat? Und wie schafft man einen technischen Standard, wo am Markt noch keiner existiert?
Vor dieser Herausforderung stand der Sender ORF SPORT (= Teil Öffentl. rechtl. Rundfunk Österr.): Für fundierte, faktenbasierte Sportberichterstattung mussten historische Ergebnisse, Wettkampfdaten und externe Informationen zu Spieler u.a. so harmonisiert werden, so dass sie ad hoc abrufbar sind – bevor der Gewinner feststeht und der Journalist und Kommentator live auf Sendung geht. Oft bleibt dafür nur ein Zeitfenster von ein bis zwei Stunden.
Eine zusätzliche Schwierigkeit liegt darin, dass jede Sportart ihre eigenen Regeln, Zählweisen und Strukturen hat. Tennis funktioniert völlig anders als Skifahren, Leichtathletik oder Mannschaftssportarten. Es existiert am Markt kein einheitlicher Standard, nach dem alle Informationen zu den jeweiligen Ergebnissen strukturiert werden können.
Ziel war daher der Aufbau einer zentralen Sportdatenbank, die unterschiedliche Regelwerke informativ abbildet und schnelle Analysen ermöglicht – als Grundlage für präzise Moderation, interaktive Grafiken und belastbare Hintergrund-Analysen in Echtzeit.
Diese Sportdatenbank musste gleichzeitig einfache Abfragen ermöglichen, um den Moderations- und Arbeitsbedingungen der zuständigen Redaktionen gerecht zu werden.
BI Services realisierte gemeinsam mit den ausführenden Redaktionen ein System, das Journalisten innerhalb kürzester Zeit belastbare Daten liefert. Dadurch ist faktenbasierte Berichterstattung möglich, inklusive leicht zugänglicher Hintergrundinformationen – die einem aufmerksamkeits-empfindlichen Publikum, wie dem der Sportberichterstattung, gerecht wird und den Sender damit langfristig wettbewerbsfähig macht.
Raiffeisen Bank International
Echtzeitfähigkeit in internationalen Bankstrukturen


Echtzeitfähigkeit in internationalen Bankstrukturen
ABOUTStellen wir uns vor, eine Bank operiert in mehreren Ländermärkten, mit unterschiedlichen Währungen, welche zu unterschiedlichen Zeiten von Wechselkursen betroffen sind, sie agiert in versch. Zeitzonen. Aufgrund von gesetzl.Regelungen bedarf es belastbarer Echtzeit-Daten. Für die Organisation ein notwendiges aber komplexes Unterfangen. Für uns: Eine Herausforderung, der wir gewachsen sind.
ABOUTStellen wir uns vor, eine Bank operiert in mehreren Ländermärkten, mit unterschiedlichen Währungen, welche zu unterschiedlichen Zeiten von Wechselkursen betroffen sind, sie agiert in versch. Zeitzonen. Aufgrund von gesetzl.Regelungen bedarf es belastbarer Echtzeit-Daten. Für die Organisation ein notwendiges aber komplexes Unterfangen. Für uns: Eine Herausforderung, der wir gewachsen sind.
Die regulatorische Anforderung bestand darin, konsolidierte Daten an die Nationalbank zu melden. Herausfordernd gestaltet sich, dass bereits kleine Unterschiede – etwa unterschiedliche Wechselkurs-Zeitpunkte oder Rundungsregeln – zu erheblichen (unerwünschten) Abweichungen in Kennzahlen führen können.
BI Services entwickelte hier eine zentrale „Drehscheibe“, in der die Daten aller Netzwerkbanken zusammengeführt und harmonisiert wurden. Ziel war es, einen Standard zu definieren, welcher skalierbar ist und nicht für jede Bank eine eigene Sonderlösung erfordert.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Versionierung und der Synchronisierung von Systemänderungen. Wenn ein Partner eine neue Version einspielt, müssen Abhängigkeiten berücksichtigt werden, damit das Gesamtsystem stabil bleibt.
BI Services realisierte eine skalierbare Architektur und einheitliche Datenbasis für regulatorische Berichte sowie für zukünftige Anforderungen.
Wien Energie
Vereinheitlichung von Kundendaten von über 1 Mio. Wienerinnen und Wiener


Vereinheitlichung von Kundendaten von über 1 Mio. Wienerinnen und Wiener
ABOUTWas kostet es organisatorisch und wirtschaftlich, wenn Systeme nebeneinander laufen, aber nicht miteinander sprechen? Ein beispielhafter Output kann sein, dass ein Anbieter ein und dieselbe Person siebenmal mit identen Inhalten kontaktiert - weil mehrere Kundenprofile für dieselbe Person innerhalb desselben Unternehmensverbunds existieren.
ABOUTWas kostet es organisatorisch und wirtschaftlich, wenn Systeme nebeneinander laufen, aber nicht miteinander sprechen? Ein beispielhafter Output kann sein, dass ein Anbieter ein und dieselbe Person siebenmal mit identen Inhalten kontaktiert - weil mehrere Kundenprofile für dieselbe Person innerhalb desselben Unternehmensverbunds existieren.
Genau vor dieser Herausforderung standen die Wiener Stadtwerke mit ihren Tochtergesellschaften wie Wien Energie und Wiener Netze.
Unterschiedliche Kundensysteme, parallele Kunden-Portale und unterschiedlich arbeitenden Kommunikationsabteilungen führten dazu, dass identische Personen mehrfach erfasst wurden – mit hohen Werbe- und Portokosten, fehlender Transparenz zwischen Abteilungen und viel manueller Arbeit, trotz vermeintlicher Automatisierung.
Die Problematik betraf über eine Million Datensätze.
Eine große Erkenntnis für die Organisation war, dass die Abteilungen gar nicht wussten, dass andere Teile der Organisation mit exakt denselben Daten arbeiteten – diese dort parallel existierten.
BI Services entwickelte eine zentrale Datenarchitektur sowie eine Matching-Logik, mit der identische Personen anhand von Kriterien wie Name, Adresse oder Geburtsdatum zusammengeführt werden konnten. Daraus entstand ein einheitliches Kundenmanagement-System.
Das Projekt lief rund zwei Jahre und führte nicht nur zu technischer Vereinheitlichung, sondern auch zu organisatorischen Veränderungen: Es wurden Verantwortliche für Datenqualität definiert. Die Auswirkungen waren deutlich spürbar – geringere Kosten, weniger redundante Aussendungen, effizientere Prozesse und eine spürbare Verbesserung für über eine Million Kunden der Wien Energie.
ÖBB | Österreichische Bundesbahnen
Entscheidungsfähigkeit bei gewachsenen Systemen und mehrdeutigen Begrifflichkeiten


Entscheidungs- fähigkeit herstellen, bei gewachsenen Systemen und mehrdeutigen Begrifflichkeiten
ABOUTWie kann eine Organisation, wie die Österreichischen Bundesbahnen (=ÖBB), in Echtzeit steuern, wenn Daten mehrfach aus korrespondierenden Systemen kommen? Wer entscheidet, welche Daten „relevant“ sind? Und was passiert, wenn unterschiedliche Abteilungen dieselben Begriffe unterschiedlich verwenden – oder betreffende Informationen gleichzeitig die Basis für Abrechnung, Reporting und operative Entscheidungen sind?
ABOUTWie kann eine Organisation, wie die Österreichischen Bundesbahnen (=ÖBB), in Echtzeit steuern, wenn Daten mehrfach aus korrespondierenden Systemen kommen? Wer entscheidet, welche Daten „relevant“ sind? Und was passiert, wenn unterschiedliche Abteilungen dieselben Begriffe unterschiedlich verwenden – oder betreffende Informationen gleichzeitig die Basis für Abrechnung, Reporting und operative Entscheidungen sind?
Bei den ÖBB (=Österr. Bundesbahnen) trafen historisch gewachsene Systeme aufeinander, die Infrastruktur, Energieverbrauch und Zeiten im tägl. Betrieb erfassten. Dabei existierten viele parallele Anwendungen mit ähnlichen Funktionen, inklusive Abhängigkeiten, die nicht immer auf Anhieb sichtbar waren. Gleichzeitig fehlte eine einheitliche Interpretationsbasis, weil zentrale Begriffe je nach Rolle unterschiedlich definiert wurden – allein der Begriff „Personenbahnsteig“ kann für Technik, Reinigung oder Kunden der ÖBB unterschiedlich gedeutet werden.
Ziel war der Aufbau einer zentralen Datenplattform als Grundlage für zukünftige Unternehmensentscheidungen und verlässliche Echtzeit-Informationen. Ein wesentlicher Teil davon betraf auch die Energieabrechnung: Sie musste gegenüber anderen Verkehrsunternehmen, die ÖBB-Infrastruktur mitnutzen, transparent und nachvollziehbar gestaltet werden. Dafür mussten bestehende Datensätze aus unterschiedlichen Erfassungs-Quellen in eine Plattform überführt, Schnittstellen gemeinsam definiert und eine tragfähige IT-Architektur aufgebaut werden. Rund 80 Personen waren involviert, weshalb es neben der Technik vor allem darum ging, konzernweiten Konsens über Klassifizierungen und Zuständigkeiten herzustellen.
BI Services verantwortete als Teil des Projektteams den Entwurf des Systems, unterstützte beim Aufbau eines einheitlichen Datenkatalogs und bei der Harmonisierung der Begrifflichkeiten.
Das Projekt läuft seit über drei Jahren und ist langfristig angelegt – mit dem Ergebnis, aus parallelen Insellösungen eine gemeinsame Grundlage entstehen zu lassen: für Echtzeit-Transparenz im Betrieb, belastbare Entscheidungen im Management und eine saubere, nachvollziehbare Energieabrechnung. Damit kann die ÖBB (=Österr. Bundesbahnen) auf zukunftsweisende, technische Lösungen zurückgreifen, die ihre Partner und Kunden mit Informationen beliefern und sie selbst auf ein neues Level der Entscheidungsfähigkeit hieven.










